dieser weblog sollte familie, freunde & co. auf dem laufenden halten über meine tage in china, taiwan und singapur(die einträge sind im archiv zu finden...), jetzt gibt es ab und an mal ein paar bilder...

25. Oktober 2007

Brüssel...







17. August 2007

ende

tour ist zu ende... hier gibts erstmal nix neues mehr!

26. Juni 2007

yunnan und das ende - der lange weg nach hause teil V

knapp 3 stunden im menschentransporter geschlafen und das chinesische morgenritual wurde eingeläutet, da ich das glück hatte das mein bett neben den waschräumen im zug war wurde ich um 6 uhr durch das schleimhochziehen und rumrotzen sanft geweckt. um 8 uhr war dann aber jeder der 3792 leute im wagon durch mit der prozedur und ich konnte nochmal schlafen bevor ich nach dem mittagessen mal aus dem fenster schaute. blauer himmel und wasn des? die ausläufe vom steinwald, auch unter dem namen shilin bekannt.



ein bisschen später bin ich auch schon in kunming angekommen... na ja, wie jede andere stadt in china irgendwie. in meinem alten lonley planet stand noch etwas von alten häusern usw, aber das ist wohl auch in den letzten 5 jahren alles durch die neuen hochhäuser ersetz worden. schade! denke mal die beissen sich alle ganz schon in den hintern in ein paar jahren?! na ja, irgendwie wollte ich auch mal wieder meine ruhe haben und die letzten tage geniessen, also ab nach dali.



hier wird der reis noch mit mensch und ochse vom feld geholt... und dann endlich da! eine stadt so fast so wie man sich china vorstellt.



hier hab ich mich erstmal eingemietet beim kafka, links der er hai see und rechts die berge und die wolken die an den spitzen der berges kleben... herrlich. leider wird an der hauptstrasse auch nur jeglicher erdenklicher touristenschrot verkauft, in einer strasse jedoch ist es noch richtig urtypisch. lustigerweise wohnen hier fast nur langnasen, japaner&co. ansonsten sitzen die minderheiten da noch in ihren trachten auf der strasse und verkaufen ihre auf kohle gegarten kartoffeln usw, wirklcih nett. abends hab ich dann den jonny wiedergetroffen den ich schonmal in malaysia irgendwo getroffen habe, ansonsten war ich in der lezy lizard bar. lustigerweise ist der chef da ein landsmann und kam auch noch aus der gleichen stadt! na ja, mir hats auf jeden fall so gut gefallen das ich 4 tage geblieben bin.



hier nochmal die 3 pagoden. ansonsten war die heimreise ja fast zu ende, deswegen hab ich mich dann entschlossen die letzten beiden tage wie geplant nach lijiang zu fahren. dies war sicherlich auch die richtige entscheidung, war nämlich sehr nett da(mal abgesehen von dem massentourismus der da die hauptstrassen verstopft).



mein begrüssungskomitee.



und nochmal ein schönes foto... was auch das letzte sein soll hier von meiner kleinen asien tour. am nächsten tag ging es dann 8 stunden mit dem bus zurück nach kunming, nach einmal schlafen dort wieder zum flughafen und dann mit thai airways zuerst nach chiang mai, dann bangkok und finally in die heimat, wo ich am 22.juni um 6 uhr morgens im wunderschönen deutschland ankam. nach einer kleinen deutschland tour bin ich dann bester gesundheit im laufe des tages im schönen bremen angekommen.

borneo -> macau -> vorhof zur hölle - der lange weg nach hause teil IV

nach dem letzten lustigen abend mit ein paar fläschen rum die ich für je einen euro auf der steuerfreien insel erworben hatte verabschiedete ich mich endgültig von meinen amibegleitern und es ging mal wieder zum flughaben. ab in den flieger und zack... wieder raus. technische probleme. nach 5 stunden kam mal die ersatzmaschine und nach einem absoluten horrorflug in einer fast leeren maschine mit eigentich durchgehenden turbulenzen setze der flieger dann irgendwann am frühen abend in macau auf. zum glück hatte ich mir nicht den flug am selben abend gebucht von shenzhen aus, der wäre wohl weg. aber es war auch zu spät noch nach china überzusetzen von wo ich ja schnellstmöglich nach kunming wollte und nicht meine zeit im "schönen" perlflussdelta verbringen wollte... na ja, es regnete leicht und herzlich willkommen in macau, die jungs durften mich erstmal ordentlich übers ohr hauen im hotel. es ging dann nochmal ein bisschen durch die strassen, nochmal hier und da was essen und war auch ganz nett, aber am nächsten morgen gings gleich mit der fähre nach shenzhen und der spass fing wieder so richtig an. 50 leute im schlepptau die mir nen taxi oder sonstwas andrehen wollten, ich hab mich aber erstmal mit der nigeria connection zusammen getan. war echt lustig, mit jedem hat er sich erstmal gestritten (are u crazy? whats wrong with you?) und den rauchenden busfahrer hat er fast erwürgt weil er geraucht hat;-) so war das ganze zwar nervig aber auch lustig! na ja, von shenzhen gings dann nach guangzhou mit dem zug, und ich muss ja sagen nicht schlecht. neuer zug, kosten 7,50€ aber alles mit elektonischem ticket und so weiter und sofort... nach 1,5 stunden ist man dann auch da und urgs, guangzhou ist nicht nett!
smog, dreckig, viel zu viele menschen und nope, nicht gut.



heute gratis currywurst-pommes am bahnhof.



hier fühlt man sich noch als mensch. irgendwie bauen die chinesen jetzt die ampeln ab, überall muss man über oder unter die strasse...



aber hauptsache die skyline sieht gut aus... hier wohnen möchte ich auf jeden fall nicht um jeden preis.



also ab in zug, 27 stunden richtung kunming. nochmal kurz nen blick aus dem fenster...



nett. wirlich eine stunde lang nur fabriken, wellblechhütten oder einfach nur irgendwie etwas aufgebaut und mit plastikfolie umhüllt... alles voller bauschutt, überall liegt müll, die flüssen schimmern in den dunkelsten schwarz, braun und grün tönen, definitiv nicht schön. nochmal kurzer blick aus dem fenstern nach ca. 5 stunden fahrt und budweiser trinken im bord restaurant(was bis 6 uhr von den zugbegleitern besetzt wurde...).



arrr...

brunei - der lange weg nach hause teil III

ein grund warum es also am nächsten morgen richtung brunei ging war die motivation des herbergsvaters... 3 stundä un du bis da. mein grundsatz nr. 1 im umgang mit chinesen ist ja, glaub denen kein wort und frag immer mindestens 5 leute... hätt ich auchmal machen sollen. die erzählen ja immer irgendeinen käse um nicht ihr gesicht zu verliernen, und so sass ich nach 3 stunden auf einem schnellboot auf irgendeine malayische insel. danach gings dann nochmal weiter mit einem anderen schnellboot bevor ich dann irgendwann mal in brunei ankam. unterwegs war es aber recht lustig, der zwischenstop war auf einer steuerfreien insel und so gabs erstmal ein bierchen mit den germanen die auch nach brunei wollten. angekommen in brunei gabs keinen bus, also wurde der daumen aufgestellt und es ging mit den jungs per anhalter in die "stadt."



ich dachte das wäre so eine kleine tolle super reiche stadt... aber nach einer stunde ist man da durch... vielleicht lags daran da ja die prinzessin an dem tag geheiratet hat, aber da war mal gar nichts los. hier ist die berühmte moschee...



und hier wohnen die jungs alle. da brettern die ganze zeit die wassertaxis rum und wie man sieht gibts sogar werbung an den wasserstrassen ;-)



in der innenstadt stehen sonst nochmal 2 blöcke etwas größere häuser, ansonsten wars das.



na ja, war auf jeden fall ganz interessant und den jungs geht schon recht gut, da stehen wirklich nur so riesige häuser rum und der toyota landcruiser ist das beliebteste auto... na ja, aber eher ein kleines land mit dorf als hauptstadt. wie dem auch sei, ich dachte mir es sei ja langweilig wieder mit der fähre zurückzufahren, also mal beim busbahnhof angefragt. leider spricht dort niemand englisch. nachdem ich aber doch herausgefunden hatte welchen bus ich nehmen musste durfte ich erstmal eine stunde warten bis der mal kam und was sich da abspielte werd ich sicher nie vergessen. bus nummer xy kam angefahren, meistens so toyota minibusse, und alle fingen an so uhububu indianderlaute von sich zu geben und rannten auf den bus zu... und kloppten sich die rübe ein um da reinzukommen. als mein bus kam dachte ich mir ich starte mal ein ablenkungsmanöver damit ich vor der tür stehe wenn der bus kommt, hat auch geklappt aber als die tür aufging stand da so ein xxl pinguin und mich drückten ca 50 leute in mit dem kopf in ihren bauch! na ja, ich einmal hintern raus wie man das als alter basketballspieler so macht, die dicke sich durch die lücke gestopft und zack drückten mich auch schon die 50 leute in den bus... und ich hatte nen sitzplatz. irgendwie wollte mich dann der busfahrer nach ca. 1 stunde fahrt übers platte land loswerden was wohl hiess das er nicht nach malaysia fahrne wollte um mich dort abzusetzen, meinte aber die grenze sei in 10 min zu fuss erreicht. wer 60kmh laufen kann schafft das auch sicher, aber da sie sonne unterging hab ich dann mal wieder getrampt. die grenze wollte auch schon dichtmachen, aber noch zackig durch und dann stand ich da, von wegen da sei ein bus der mich in die nächste stadt fährt. also weiter getrampt in die nächste stadt und um 8 uhr zum kfc weil nichts anderes mehr auf hatte. am nächsten morgen gings dann mit der fähre wieder auf die steuerfreie insel und zurück nach kota kinabalu. ich glaub ich hätt mich einfach mal an den strand legen sollen...

durch den dschungel von borneo - der lange weg nach hause teil II

nachdem der tauchschein gefeiert wurde und meine klimaanlage im hotelzimmer anfing braunes wasser in mein bett zu kippen - sprich ich nicht wirklich geschlafen hatte, ging es morgens um 7 uhr mit sack und pack zum busbahnhof und ab zu uncle tan. die fahrt wurde begleitet von den karaokegesangeskünsten von einem der platzanweiser und ich war froh nach 5 stunden den bus zu verlassen! bei uncle tan im büro gabs erstmal was zu essen, dann ging es ein paar stunden mit einem mini bus über die landstrasse und am ende noch mit dem boot den fluss entlang...



...um dann anzukommen und noch ein stück durch den matsch ins dschungel camp zu warten. hier rannte erstmal ein wildschein durch den garten, affen wollten etwas zu essen klauen und ein haufen amis war auch da ;-)



eines dieser riesenreptilien(ca. 2m lang) lief auch da lang, fledermäuse und was nicht alles sauste einem um die ohren bevor es zur nacht safari ging. es ging mit 2 booten los und ich sass zum glück im richtigen. irgendwie fuchtelte einer der führer mit seiner taschenlampe rum und unser boot sauste dann auch dorthin, na ja... ich sah nur wie ein riesiges krokodil da lag und auf einmal losrannte und offensichtlich mit seinem schwanz gegen das boot donnerte und die insassen mit einer schönen schlammschicht eindeckte. ist aber nix passiert und es sassen sowieso nur die amis im boot. die waren irgendwie von den peace corps und hatten alle auf den philipinen versucht den leuten näher zu bringen den müll zu sortieren und auf die umwelt zu achten. kein kommentar von mir dazu;-)



im dschungel gab es aber noch sehr viel zu gucken, hier zum beispiel mal den langnasenaffe. nach viel in der hängematte reläxen und affen gucken ging es dann aber auch wieder richtung norden nach kota kinabalu, also ab mit den amis in den bus und los...



die fahrte dauerte endlos lange, aber man bekommt ja was zu trinken, die sitze sind riesig und die sicht war auch top. teilweise fur der bus durch die wolken, allerdings auch in einem affentempo und neben der strasse ging es steil richtung abgrund!
in kota kinabalu angekommen ging es nochmal durch die stadt die auch ganz nett war... aber irgendwie hatte ich keine lust da zu bleiben und so ging es schon am nächsten morgen richtung brunei!

praktikum ende und ab nach borneo - der lange weg nach hause teil I

es folgte eine kurze nacht auf die kambodscha - thailand tour bevor der letzte tag beim praktikum in singapur anstand, nochmal ein bisschen verabschieden und natürlich am samstag leichter stress weil die klamotten ja auch irgendwie wieder mit in die heimat sollten, und dann war die zeit in singapur auch schon wieder vorbei und ich bin am sonntag morgen vollbepackt mit dem bus über die grenze nach malaysia gefahren. kaum hatte ich die grenze passiert hab ich auch schon einen lustigen begleiter gefunden, der wie sich herausstellte im gleichen flieger nach tawau im süd-osten von malaysian borneo sass. angekommen stellte sich heraus der herr abgeholt wurde von einer tauchschule weswegen er auch nach borneo gekommen war... und da ich nicht wirklich einen plan hatte was ich so machen wollte bin ich einfach mal mitgefahren und hab mich gleich mal zum tauchen angemeldet. also ab auf die insel...



war schon nett, aber unten wars noch besser. da kommen dann auf einmal so riesige schildkröten vorbei, nemo und frag mich wie die ganzen fischchen heissen und einer der exotischsten meeresbewohner war sicherlich der tauchlehrer mit seinen blonden rastas;-) leider gibts die bilder nur im kopf. ansonsten ist borneo nicht so überbesiedelt wie der rest in asien und wenn man die städte meidet ist borneo wirklich schön...



na ja, tauchen war auf jeden fall super ausser das ich leichte probleme hatte den druck aus der birne zu bekommen, nach 3 tagen hiess es dann aber nach bestandenem open water tauchschein schon wieder abschied nehmen. aber war gut ;-)

1. Juni 2007

alles roger in kambodscha... und thailand

...zumindest in thailand. na ja, da das kompetentz-team auf der schicht voellig ueberfordert ist das ich hier wie abgemacht die segel streiche und halt in der letzten woche urlaub nehme wurde halt der vertrag gekuerzt, also hab ich halt direkt meinen urlaub eingefordert! gesagt getan, einen tag spaeter sass ich im flieger nach siem rep in kambodscha ankor wat angucken! (virtuelle tour, klick!)

ankor

die ruinen sind schon alle sehr interessant, erst recht wenn man ein bisschen die geschichte in betracht zieht und das die khamer das teilweise vor knapp tausend jahren gebaut haben... ansonsten kam man sich vor wie auf dem kaffeeklatsch und morgens im vollgestopften bus in singapur stehen ist eine erholungskur dagegen, total ueberlaufen mit touristen. natuerlich kommt von den asiaten keiner auf die idee mal auf die andere seite zu gehen, da war niemand.

monks faced

das gleiche beim naechsten tempel, wo die moenche gerade um die ecke kamen...

faced

ueberall in dem tempel ist alles voll mit diesen gesichtern, man fuehlt sich also die ganze zeit leicht beobachtet.

!!!

mit das interessanteste foto... hat mich einige zeit gekostet da mal keine touris mit auf dem bild zu haben, aber sieht schon verdammt cool aus.

ansonsten war siem rep irgendwie nicht so der hit, die ganze stadt hat sich auf die touristen von ankor wat eingestellt und es gibt nicht viel ausser hotels und touristen. hobby der einheimischen ist es diese auszunehmen ;-)

kambodscha

strasse richtung thailand... das ganze hat 8 stunden gedauer, keine klimaanlage im bus und fenster sollte man auch nicht aufmachen wenn man nicht die ganze zeit eine ordentliche ladung schlamm ins gesicht bekommen möchte aus den kratern auf der strasse...

thaikam 080.jpg

kleiner unfall.

schwein

auf der hauptstrasse war ein noch viel schlimmerer unfall, dazu war die darauffolgende bruecke zusammengestuerzt, also nebenstrasse und alle raus aus dem bus wenn es ueber die ..."bruecke" dort ging. ja das sind ferkel auf/in dem gepaecktraeger!

affentempel

in thailand angekommen gings mit dem bus weiter nach Nakhon Ratchasima, auch bekannt als Khorat, ein kleiner abstecher nach pet chong zum nationalpark, von dort nach Ayutthaya der alten hauptstadt von thailand mit vielen alten tempelrouinen... und hier der affentempel in lopburi. alles voll mit affen draussen, drinnen mit fledermaeusen. vor den tueren waren ueberall gitter wo die affen herumhingen, war echt lustig als die affenbabys an meinen fingern geknabbert haben.

goldig

...

thaikam 097.jpg

unesco weltkulturerbe in ayutthaya. der stadtkern ist eine recht grosse insel die hauptsaechlich mit ziehmlich haesslichen haeusern vollgebaut ist, ansonsten aber voll mit ruinen von den khamern...

ayuta

hier nochmal der Wat Phra Si Sanphet! die letzten beiden tage gings dann nochmal nach bangkok, holla die waldfee, sehr interessant... aber was ein hoellenloch! alte tempel, glitzernde hochhäuser und daneben wellblechhütten, dazu dreckige luft und viele viele menschen... war aber nett.

ansonsten bin ich gerade am packen, hoffe ich schaffs nachher noch mit ein paar leuten ein bierchen zu trinken, morgen früh gehts richtung borneo. der abschied fällt nicht wirklich schwer, singapur ist zwar ganz nett, aber als ich angekommen bin meinten meine mitbewohner 2-3 tage reichen... sie haben recht behalten. die stadt ist auch nicht schlecht, hat aber sicherlich eine gute marketing abteilung und es hat schon seine gründe warum die singapuris mit abstand das unbeliebteste volk in südostasien sind(wer die jungs verstehen will sollte sich mal diesen film anschauen). wenn man sein gehirn ausschaltet und auf shoppen, essen und feinern steht kann man sicherlich eine gute zeit hier haben... ich bin dann mal weg, melde mich spätestens in ein paar wochen wieder mit dem bericht von meiner langen reise nach good old chörmäny! in diesem sinne...

22. Mai 2007

nett geschrieben...

Lonely Planet hat mein Leben zerstört, 1a beitrag auf neon
lustigerweise vom chef vom dahiemmagazin was ich natuerlich auch schon seit anfang an lese... na ja, hoffe es gibt keine anzeige an hals wenn ich das hier poste, aber finds einfach gut geschrieben auch wenn ich nicht mit allem uebereinstimme...(was auch immer das heisst?!) enjoy:

Lonely Planet hat mein Leben zerstört

Das nächste Mal fährst du länger weg. Du willst nicht mehr nur Urlaub machen. Du willst reisen.
von Orang

Es fängt harmlos an. Mit einem Monat Urlaub in Thailand und einem Reiseführer von Lonely Planet. Kein Pauschalurlaub mehr. Das erste Mal auf eigene Faust ein Land erleben. Alleine, ohne vorher ein Hotel gebucht zu haben. Thailand macht es dir leicht. Thailand ist die Einstiegsdroge. Es ist schön, exotisch und unglaublich billig. Das Essen ist exzellent, die Menschen sind freundlich bis zum Erbrechen und die Landschaft atemberaubend schön. Thailand verfügt über eine geniale Backpacker-Infrarstruktur: komfortabel, sicher und trotzdem bleibt Raum für Abenteuer. Und wenn es nur die erste Asperin-Pille auf der Full-Moon-Party in Haad Rin ist.
Das nächste Mal fährst du länger weg. Du willst nicht mehr nur Urlaub machen. Du willst reisen. Zwei oder drei Monate in den Semesterferien. Vielleicht in die Nachbarländer Kambodscha, Laos und Myanmar oder nach Mittelamerika. Vom Essen bekommst du öfter Durchfall und der Transport ist härter, die Hotels dreckiger. Dafür triffst du in Klapperbussen auch nicht mehr eine Krankenschwester aus Hildesheim, sondern einen Typ aus Kanada, der seit einem Jahr durch Südostasien tourt oder einen Esoterik-Freak aus Israel, der die ganze Zeit von Indien erzählt, wo er zwei Monate in einem Ashram Yoga gelernt hat. Du siehst Orte, deren Magie dich in ihren Bann zieht: Angor Wat, Machu Picchu, den Lago Atitlan, die Maya-Pyramiden von Tulum oder die Tempel von Pagan.

Alles was daheim schwer ist, wird unterwegs leicht. Leute kennen lernen zum Beispiel. Du siehst jemand alleine mit einem Lonely Planet in der Hand und sprichst ihn an. Er freut sich. Er hält dich weder für schwul noch für irgendeinen Freak, der keine Freunde hat. Du tourst mit ihm die nächsten zwei Wochen durch ein Land, teilst mit ihm das Hotelzimmer, obwohl du zuhause schon einen Koller bekommst, wenn du länger als drei Stunden mit derselben Person in einem Raum bist. Dann tauscht ihr Email-Adressen aus. Vielleicht schreibst du ihm noch ein- oder zweimal, vielleicht auch nicht. Du hast ohnehin schon so viele Email-Adressen von irgendwelchen Menschen aus irgendwelchen Ländern, dass du längst den Überblick verloren hast.
Du triffst jeden Tag Menschen, deren Lebensentwürfe so komplett verschieden sind von allem, was du kennst. Typen, die ihr Geld mit drei Stunden Englisch-Unterrichten in Phnom Penh verdienen und den Rest des Tages Gras rauchen. Barbesitzer aus Frankreich, die die eine Hälfte des Jahres arbeiten und die andere durch die Welt reisen. Menschen, die nicht mehr zurückwollen, deren Lebensinhalt die Flucht geworden ist. Sie alle sehen so glücklich aus. Deine Wertevorstellungen geraten ins Wanken. Alles was du brauchst, um glücklich zu sein, ist ein Lonely Planet und eine Visa-Karte. Wozu tausende von Euro verdienen, wenn man mit zehn Euro am Tag leben kann wie ein kleiner König? Du hast eine der besten Zeiten deines Lebens. Du bist angefixt.

Nach drei Monaten kommst du zurück und stellst zu deinem Erstaunen fest, dass sich hier nichts verändert hat. Die Dinge, über die deine Freunde sprechen, sind dieselben wie vor drei Monaten. Aber sie erscheinen dir nichtig: Irgendjemand hat ein Praktikum bei irgendeinem Unternehmen, jemand einen besonders guten Fick am Wochenende oder ein Beziehungsproblem mit seiner Freundin. Das kann es nicht sein. Du hast in drei Monaten soviel erlebt wie sonst in drei Jahren. Du willst mehr vom Leben.
Es lässt dich nicht mehr los. Du gehst nur noch selten in die Uni. Das Studium zieht sich ewig hin, ist trocken, langweilig. Du willst leben, nicht funktionieren. Du willst nach Indien, Nepal oder Kolumbien. Du willst reisen für ein Jahr oder sogar zwei. Noch einmal arbeitest du, sparst Geld, um noch länger wegzufahren. Du machst es. Du brichst alle Zelte ab, verkaufst deine Möbel, exmatrikulierst dich und fährst los: ein Jahr Weltreise.

Irgendwann ist es egal, in welchem Land du gerade bist. Wichtig ist nur, dass dein Kopf frei ist, du nicht mehr an daheim denkst und wenn doch, dann nur mit einem Kopfschütteln. Dir wird immer klarer, dass bei uns daheim etwas schief läuft. Aus der Ferne siehst du Deutschland anders: es ist ein kaltes Land mit gestressten Menschen, die einen Tanz ums goldene Kalb aufführen. Die Angst regiert. Angst, seinen Job zu verlieren, Angst, keinen Job zu bekommen, Angst, alleine zu sein, Angst, zu wenig zu tun. Du bist in Ländern, in denen Menschen bettelarm sind und noch nie einen Computer gesehen haben. Sie alle sehen glücklicher aus als die Geschäftsmänner, Politiker und Praktikumsfetischisten. Du weißt: das ist naiv. Aber plötzlich verstehst du nicht mehr, was an Naivität falsch sein soll. Du erlebst Momente absoluten Glücks. Momente, in denen nichts anderes zählt als die Gegenwart. Momente, die erfüllt sind von der Schönheit der Natur und die der Menschen dieses Planeten. Sie sind das Realste, das du je in deinem Leben verspürt hast. Sie sind stärker als Argumente. Du beginnst, die Esoteriker zu verstehen, willst auch Yoga lernen oder meditieren.

Wenn du nach einem Jahr wieder zurückkommst, hast du das Verständnis für dein Land komplett verloren. Für die komplizierten, langwierigen politischen Prozesse, die Lügen der Staatsmänner, die Arroganz der Reichen, für die Notwendigkeiten von Studiengebühren, für Hartz IV und für das schlechte Wetter.
Und irgendwann ist es zu spät. Deine Frustrationsschwelle ist auf knapp über Null gesunken. Eine kleine persönliche Niederlage im Job oder an der Uni, eine Abfuhr von einer Frau, die dir gefällt, lässt dich wieder an die Droge denken. Drei Monate kellnern genügen und Du bist wieder in Thailand, Indien oder Guatemala und sie können dich alle mal kreuzweise. Du bekommst keinen Fuß mehr auf den Boden. Immer wieder fährst du weg. Deine Freunde haben längst alle einen Job und leben in festen Beziehungen. Du wirst einsam. Du beginnst zu hassen. Aber nicht mehr, weil du ein besseres Leben kennst, sondern nur noch, weil sie etwas haben, das du nicht hast. Alles was du besitzt, sind Erinnerungen und die Stempel in deinem Pass. Sie sind deine Orden. Du wirst unglücklich. Lonely Planet hat dein Leben zerstört.

von Orang

21. Mai 2007

lebenszeichen xy

ja ja ich lebe noch. hocherfreut gestern am radio mitverfolgt das es naechste saison wieder 1.liga in duisburg gibt, samstag hab ich allerdings nichts mitbekommen wer meister geworden ist. der grund? ich lass mal bilder sprechen.

hinfahrt

ab auf die insel!

dschungel

jawohl herr kaitpaen, hier mal bitte kurz halten ;-)

hiuii

arrr, herrlich. angekommen auf pulau tioman in malaysia.

katzenleben....

alles sehr locker hier... mhh...

seeaffe

ein wilder affe der am strand fuer ordnung sorgt.

hu kan resist?

also... rein da!

fisch

was das?

viele fische

oiii! super geil, alles voll mit den verruecktesten fischen, buntesten schmetterlingen und den craziesten voegeln...

bye bye

aber, alles hat ein ende... trotzem war der hammer!
demnaechst gibts auch mal wieder bisschchen mehr text und mal wieder etwas kritik! aber hab keine lust hier im knast zu schmoren in der diktatur, deswegen behalt ich das mal fuer mich bevor ich wieder ein freies land betrete...
besten gruss in die heimat...

von phuket nach krabi - thailand tour

vorletztes wochenende ging es ins wunderbare thailand! unglaublich wie freundlich die menschen snid und na ja... bilder ;-)

hotel view

ausblick aus der lausigen jugendherberge, morgens weckte die sonne und der hahn von nachbarn...

achtung ele

jikes?! wat is los?

elefant

der asiatische elefant. etwas kleiner als seine afrikanischen genossen aber genauso lustig. der lief hier frei rum ohne zaun oder so, man konnte aber auch mit dem elefanten durch den dschungel.

rindvieh

noch mehr lustige tiere. wenn man auf das bild klickt hinten links sieht man noch mehr von denen... oder eher was nicht von den im schlamm steckt.

tempel

tjoa, nochmal bisschen kultur... fand ich ziehmlich interessant den chalong tempel. dann aber zackig ans meer...

IMG_0233

herrlich...

strand

supergeile wellen... unglaubliche schoene straende auf phuket. fuer die umgebung blieb leider wenig zeit, auf phuket wars so schoen das fuer krabi nur noch ein tag frei war... trotzdem bevor der flieger zurueck nach singapur ging gabs noch das hier!

der koenig von thailand

der koenig von thailand. da der mit der goldenen muetze ;-) nja, bilder sind leider alle nicht so dolle geworden, aber war schon lustig zu sehen wie die thais ihren koenig verehren.
und thailand muss ich ja sagen... hat mir echt suuper gefallen. ausser das da fast mehr weissbrote als thais rumlaufen ist es echt der hammer und die leute sind so unglaublich freundlich. vom essen will ich gar nicht erst anfangen, der OBERHAMMER!!!war echt am ueberlegen ob ich zurueck nach singapur soll...