dieser weblog sollte familie, freunde & co. auf dem laufenden halten über meine tage in china, taiwan und singapur(die einträge sind im archiv zu finden...), jetzt gibt es ab und an mal ein paar bilder...

Posts mit dem Label reisebericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label reisebericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

15. Juni 2008

Unterwegs im wilden Osten – Tour mit Sack, Pack & Braut über den Balkan – von Bulgarien über Mazedonien, Griechenland &nochmal Bulgarien nach Istanbul

Gerade in die 5. Lebenswerteste Stadt der Welt gezogen wurde nach einem Blick auf den Kalender ist klar, es bleibt keine Zeit zum auspacken, nur zum Rucksack packen. Ab nach Sofia!

Die Vorurteile wurden schon im Flugzeug bestätigt, neben uns eine wasserstoffblondiene mit gefälschtem Adidas Trainingsanzug, und auch der Flughafen in Sofia sah etwas rustikal aus. Kaum aus dem Flieger im Bus kam auch schon das Willkommenskomitee, eine leicht zerzauste Dame sprang kurz nachdem der Bus losfuhr auf uns zu, zog eine Weste an und wollte die Fahrkarten kontrollieren. Da sollte man wohl irgendwo ein Loch reinpicksen, deswegen brüllte die Dame uns 5 Minuten an und zeigte uns irgendeinen Zettel auf Englisch bis ein junger Bulgare die Dame mal anschrie… das Vorurteil das die Genossen nicht so wirklich freundlich sind könnte man also auch als bestätigt sehen. Der Urlaub konnte also beginnen...

Sofia war aber eine recht positive Überraschung, zwar sind die Gebäude & Straßen jenseits von gut und böse, jedoch ist es ganz angenehm fast jederzeit einen Blick auf die Berge um Sofia zu haben und in der Altstadt gab es richtig viele nette kleine Cafes, Restaurants und Läden mit allerlei nettem Krimskrams… und richtig leckeres Essen!

Die Seitenstraßen von Sofias Altstadt. Größtenteils doch noch etwas restaurierungsbedürftig, aber immer noch besser als die Plattenbausiedlungen... Außerhalb des Stadtkern wird wie blöd gebaut, die Neureichen wollen alle einen Parkplatz für den Mercedes.


Riesenpizza scheint sehr beliebt zu sein, gibts da überall...

Aussicht aus dem Hotel...


und die Kirchen sehen auch anders aus...

Die nächste Station nach Sofia hieß Ohrid am schönen Ohrid See in Mazedonien.


Nachdem wir am Stunden damit verbracht hatte den „freundlichen“ Herrschaften am Busbahnhof in Sofia Fahrkarten abzukaufen gings abends los, der Fahrer hatte extra Slicks aufgezogen (s.o) und so kamen wir etwas anders als angekündigt morgens um halb 4 irgendwo in der Mazedonischen Prärie an, empfangen von Leuten die uns in ihr Taxi, Hotel oder sonst wo hinlocken wollten...

Ein Opa verfolgte uns auf seinem Fahrrad und am Ende sind wir auch in seiner „Pension“ gelandet, der Ohrid See, die Altstadt von Ohrid und super Wetter entschädigten dann auch für die Tortour bei der Ankunft und die Mazedonier stellten sich als wirklich nette Leute heraus.

Irgendwann in der Nacht im Niemandsland zwischen der Bulgarischen und der Mazedonischen Grenze. Im Duty Free shop saß der Polizist und schaute zu wie sich Schmuggler mit Tesafilm die Zigaretten um die Beine banden... ein Traum.




Ausblick auf den Ohridsee! Man hat noch nie etwas davon gehört, es ist aber verdammt schön! Landschaftlich ist es in Mazedonien wirklich 1a, auch die Stadt Ohrid ist sehr nett, nur wenn etwas aus der Innenstadt herausgeht fehlen überall die Gullideckel, Plattenbauten, Radkappen die einem um die Ohren fliegen und sonstiges... was nicht so nett ist.

Super war allerdings die Touristeninformation. Die schicke Dame mit Sonnenbrille wusste einfach gar nichts und hatte nicht eine Broschüre oder sonst irgendwas.... Ansonsten sprach aber auch niemand Englisch, geschweige denn Germanisch, aber wir wollten ja irgendwie nach Griechenland. Eigentlich hatten wir geplant noch einen Abstecher nach Tirana in Albanien zu machen, aber irgendwie war uns die Lust vergangen nach diversen Erzählungen anderes Touris die sich das angetan hatten. Es ging also mit dem Bus nach Bitola, vorbei an Plattenbauten und man kann es nicht anders sagen, einfach abgefuckten Ecken. Der Busbahnhof in Bitola war auch jenseits von Gut und Böse, und irgendwie fuhren dort auch keine Busse. Der einzige Weg war via Taxi über die Grenze. Da es in Mazedonien nicht viel gibt war anscheinend fast jeder schon mal in Deutschland arbeiten, ein netter Genosse hat dann mal eben ein Taxi organisiert… Taxischilder ab und über die mit beschlagnahmten/gestohlen Autos übersäte Grenze nach Griechenland.

Griechenland mag ja wirklich nett sein, aber der Norden ist irgendwie… anders als ich es mir vorgestellt hatte. Erstmal ging es von Florres mit einer Art „S-Bahn“ nach Thessaloniki wo wir uns die Stadt angeschaut haben, die auch ganz nett war, dann waren wir noch etwas weiter unten in Nea Moudania, leider war die Stadt eine einzige Baustelle da wir wohl 2 Wochen vor der Saison da waren, Mopeds gab es auch nicht zu mieten und so blieb die Fahrt zur Mönchsinsel verwehrt...dafür gind der nächste Tag dank grottigster Infrastruktur drauf, 1 Stunde zurück nach Thessaloniki zum Busbahnhof, quer durch die Stadt zum anderen Busbahnhof und weiter nach Serres nahe der Bulgarischen Grenze wo es auch nicht weiter ging.
Selbst in Städten wie Serres von denen noch nie jemand etwas gehört hat gibt es gefühlte 377 Busbahnhöfe, unser Bus war aber von der griechischen Eisenbahn und fuhr vom Bahnhof ab wie wir herausfanden nachdem wir mal jemanden mit deutschem Nummernschild gefragt haben, die da übriegens in Massen durch die Gegend fahren, warum auch immer. Thessaloniki war aber doch ganz nett..

Lecker lecker...

Nach ein paar Tagen Griechenland ging es dann wieder Richtung Bulgarien, der Busfahrer war auch ein lustiger Typ, nur leider wollte er nicht in Melnik halten wo wir eigentlich ein Kloser anschauen und dann weiter nach Plovdiv wollten. Ein germanogrieche meinte dann auch da gibt’s nur Nutten,... also haben wir das spontan aus dem Programm gestrichen nachdem uns auch ein Bus mit amerikanischen Rentnern kurz vor der bulgarischen Grenze nicht mitnehmen wollte. Zur Rila Monastry wollte der Busfahrer uns auch nicht fahren, eine kurzer verschlafener Blick aus dem Bus zeigte zwar irgenwann das der Bus genau dort vorbei fuhr aber wir hatten schon ausgemacht direkt nach Plovdiv zu fahren, über Sofia…

Von Plovdiv hat wahrscheinlich auch noch keine Sau gehört, Plovdiv ist allerdings sehr schön und hat uns definitiv sehr gut gefallen. Eine tolle Sache war das in Bulgarien wieder super leckeres Bier – Kamenitza – zu haben war, eine andere war definitiv die Stadt. Nachdem wir schon einen Tag damit verbracht hatten die neue Innenstadt anzuschauen, wo es hinter einer großen Moschee wie in Sofia einen ganzen Stadtteil gab mit kleinen Cafes, netten Läden und vielen Künstlern ging am nächsten Tag in die Altstadt, und die haut einen echt so ein bisschen vom Hocker. Die Japaner unterstützen die Restaurierung, und das ist auch gut so.


Kleine Straßen im Stadtzentrum von Plovdiv...




Ausblick vom Berg über die Stadt.

Bild aus der Altstadt die wirklich der Hammer ist, leider wenig die Kamera rausgeholt...

Aber jetzt lieber leser, eine reiswarnung: niemals mit dem zug fahren in bulgarien! Nachdem ich mir doch noch gerne die 200km von Plovdiv entfernte Stadt Велико Търново oder auch Veliko Tarnovo anschauen wollte und 5€ für den Nachtzug sich auch wie ein fairer Deal anhörte, so hätte ich doch auf dieses erlebnis der besonderen art verzichten können. Nachdem wir einen türken der seit 8 jahren in deutschland in der dönerfabrik arbeitet und kaum deutsch konnte getroffen hatten, managede dieser ein bisschen die Zugfahrt für uns. Der bahnsteigaufseher konnte zum glück auch deutsch, und erzählte irgendwas von umsteigen um 3 uhr… und damit fing der ärger an. der zug sprang dann die ganze nacht über die schienen und im wagon waren die letzten psychos, die Kontrolleurin versuchte uns noch irgendwas zu erzählen, und dann würde es kalt. Die fahrtzeit für 200km: mehr als 7 stunden. Und an schlafen war nicht wirklich zu denken, erst recht nicht wenn man nicht weiß wo man umsteigen muß. Morgens um 5 Uhr war es dann aber so weit und nach weiteren 10 Minuten waren wir dann da...

Die alte Hauptstadt von Bulgarien war dafür auch recht sehenswert, obwohl es ohne schlaf etwas hart war am Morgen...

Morgens um 6; Nebel über der Stadt.

Und eine heiße Volkloreshow! Im Norden von Bulgarien sind eine ganze Menge Minderheiten beheimatet sind, wir hatten Glück und konnten uns ungefähr 20 Gruppen mit Trachten anschauen die fröhlich ihre Lieder am Dorfplatz sangen anschauen...

Busbahnhof.

Zum Abschluss der Reise ging es dann noch wieder zurück nach Plovdiv, und mit dem Nachtbus nach Türkei alda, oder genauer: nach Istanbul. Und man muss sagen, die Stadt haut einen definitiv vom Hocker! Zum ersten war es ein kleiner Kulturschock, nachdem man nach einem Rundgang durch Duisburg Marxloh oder Berin Neukölln wohl doch eher an ein kriegslustiges volk denkt so rufen einem die Leute in Istanbul freundlich hallo entgegen, sprechen einen an und sind wirklich super gastfreundliche…?!? Nachdem wir uns am ersten tag istanbul angeschaut hatten und wirklich angetan waren kam diese problematik auch in unserem hotel auf den tisch, es war hoher besuch vor ort, der vater der hotelbesitzer war dort und lud zum tee. Er war selber früher in deutschland, der sohn arzt in duisburg, der andere aus miami zurück und hatte wohl das hotel gekauft. Na ja, ob wir adolf hitler kennen würden und ob alle in europa den islam hassen und die türkei deswegen nicht in der eu wäre, wurde uns gleich mal um die ohren gehauen… heikles thema, am nächsten tag wurde uns aber beim müftülügu (die bilden da wohl die imame aus oder so…) zugestanden das der islam wohl zur zeit ein kleines problem hat.

Na ja, Hagia Sofia, Palast, Fahrt auf dem Bosporus etc. haben wir natürlich alles gemacht und es ist wirklich eine super stadt, und hier gibt’s zum Abschluß noch mal ein paar Bilder von dieser wahrlich super tollen Stadt (finger tun weh...);-)


26. Juni 2007

yunnan und das ende - der lange weg nach hause teil V

knapp 3 stunden im menschentransporter geschlafen und das chinesische morgenritual wurde eingeläutet, da ich das glück hatte das mein bett neben den waschräumen im zug war wurde ich um 6 uhr durch das schleimhochziehen und rumrotzen sanft geweckt. um 8 uhr war dann aber jeder der 3792 leute im wagon durch mit der prozedur und ich konnte nochmal schlafen bevor ich nach dem mittagessen mal aus dem fenster schaute. blauer himmel und wasn des? die ausläufe vom steinwald, auch unter dem namen shilin bekannt.



ein bisschen später bin ich auch schon in kunming angekommen... na ja, wie jede andere stadt in china irgendwie. in meinem alten lonley planet stand noch etwas von alten häusern usw, aber das ist wohl auch in den letzten 5 jahren alles durch die neuen hochhäuser ersetz worden. schade! denke mal die beissen sich alle ganz schon in den hintern in ein paar jahren?! na ja, irgendwie wollte ich auch mal wieder meine ruhe haben und die letzten tage geniessen, also ab nach dali.



hier wird der reis noch mit mensch und ochse vom feld geholt... und dann endlich da! eine stadt so fast so wie man sich china vorstellt.



hier hab ich mich erstmal eingemietet beim kafka, links der er hai see und rechts die berge und die wolken die an den spitzen der berges kleben... herrlich. leider wird an der hauptstrasse auch nur jeglicher erdenklicher touristenschrot verkauft, in einer strasse jedoch ist es noch richtig urtypisch. lustigerweise wohnen hier fast nur langnasen, japaner&co. ansonsten sitzen die minderheiten da noch in ihren trachten auf der strasse und verkaufen ihre auf kohle gegarten kartoffeln usw, wirklcih nett. abends hab ich dann den jonny wiedergetroffen den ich schonmal in malaysia irgendwo getroffen habe, ansonsten war ich in der lezy lizard bar. lustigerweise ist der chef da ein landsmann und kam auch noch aus der gleichen stadt! na ja, mir hats auf jeden fall so gut gefallen das ich 4 tage geblieben bin.



hier nochmal die 3 pagoden. ansonsten war die heimreise ja fast zu ende, deswegen hab ich mich dann entschlossen die letzten beiden tage wie geplant nach lijiang zu fahren. dies war sicherlich auch die richtige entscheidung, war nämlich sehr nett da(mal abgesehen von dem massentourismus der da die hauptstrassen verstopft).



mein begrüssungskomitee.



und nochmal ein schönes foto... was auch das letzte sein soll hier von meiner kleinen asien tour. am nächsten tag ging es dann 8 stunden mit dem bus zurück nach kunming, nach einmal schlafen dort wieder zum flughafen und dann mit thai airways zuerst nach chiang mai, dann bangkok und finally in die heimat, wo ich am 22.juni um 6 uhr morgens im wunderschönen deutschland ankam. nach einer kleinen deutschland tour bin ich dann bester gesundheit im laufe des tages im schönen bremen angekommen.

brunei - der lange weg nach hause teil III

ein grund warum es also am nächsten morgen richtung brunei ging war die motivation des herbergsvaters... 3 stundä un du bis da. mein grundsatz nr. 1 im umgang mit chinesen ist ja, glaub denen kein wort und frag immer mindestens 5 leute... hätt ich auchmal machen sollen. die erzählen ja immer irgendeinen käse um nicht ihr gesicht zu verliernen, und so sass ich nach 3 stunden auf einem schnellboot auf irgendeine malayische insel. danach gings dann nochmal weiter mit einem anderen schnellboot bevor ich dann irgendwann mal in brunei ankam. unterwegs war es aber recht lustig, der zwischenstop war auf einer steuerfreien insel und so gabs erstmal ein bierchen mit den germanen die auch nach brunei wollten. angekommen in brunei gabs keinen bus, also wurde der daumen aufgestellt und es ging mit den jungs per anhalter in die "stadt."



ich dachte das wäre so eine kleine tolle super reiche stadt... aber nach einer stunde ist man da durch... vielleicht lags daran da ja die prinzessin an dem tag geheiratet hat, aber da war mal gar nichts los. hier ist die berühmte moschee...



und hier wohnen die jungs alle. da brettern die ganze zeit die wassertaxis rum und wie man sieht gibts sogar werbung an den wasserstrassen ;-)



in der innenstadt stehen sonst nochmal 2 blöcke etwas größere häuser, ansonsten wars das.



na ja, war auf jeden fall ganz interessant und den jungs geht schon recht gut, da stehen wirklich nur so riesige häuser rum und der toyota landcruiser ist das beliebteste auto... na ja, aber eher ein kleines land mit dorf als hauptstadt. wie dem auch sei, ich dachte mir es sei ja langweilig wieder mit der fähre zurückzufahren, also mal beim busbahnhof angefragt. leider spricht dort niemand englisch. nachdem ich aber doch herausgefunden hatte welchen bus ich nehmen musste durfte ich erstmal eine stunde warten bis der mal kam und was sich da abspielte werd ich sicher nie vergessen. bus nummer xy kam angefahren, meistens so toyota minibusse, und alle fingen an so uhububu indianderlaute von sich zu geben und rannten auf den bus zu... und kloppten sich die rübe ein um da reinzukommen. als mein bus kam dachte ich mir ich starte mal ein ablenkungsmanöver damit ich vor der tür stehe wenn der bus kommt, hat auch geklappt aber als die tür aufging stand da so ein xxl pinguin und mich drückten ca 50 leute in mit dem kopf in ihren bauch! na ja, ich einmal hintern raus wie man das als alter basketballspieler so macht, die dicke sich durch die lücke gestopft und zack drückten mich auch schon die 50 leute in den bus... und ich hatte nen sitzplatz. irgendwie wollte mich dann der busfahrer nach ca. 1 stunde fahrt übers platte land loswerden was wohl hiess das er nicht nach malaysia fahrne wollte um mich dort abzusetzen, meinte aber die grenze sei in 10 min zu fuss erreicht. wer 60kmh laufen kann schafft das auch sicher, aber da sie sonne unterging hab ich dann mal wieder getrampt. die grenze wollte auch schon dichtmachen, aber noch zackig durch und dann stand ich da, von wegen da sei ein bus der mich in die nächste stadt fährt. also weiter getrampt in die nächste stadt und um 8 uhr zum kfc weil nichts anderes mehr auf hatte. am nächsten morgen gings dann mit der fähre wieder auf die steuerfreie insel und zurück nach kota kinabalu. ich glaub ich hätt mich einfach mal an den strand legen sollen...

durch den dschungel von borneo - der lange weg nach hause teil II

nachdem der tauchschein gefeiert wurde und meine klimaanlage im hotelzimmer anfing braunes wasser in mein bett zu kippen - sprich ich nicht wirklich geschlafen hatte, ging es morgens um 7 uhr mit sack und pack zum busbahnhof und ab zu uncle tan. die fahrt wurde begleitet von den karaokegesangeskünsten von einem der platzanweiser und ich war froh nach 5 stunden den bus zu verlassen! bei uncle tan im büro gabs erstmal was zu essen, dann ging es ein paar stunden mit einem mini bus über die landstrasse und am ende noch mit dem boot den fluss entlang...



...um dann anzukommen und noch ein stück durch den matsch ins dschungel camp zu warten. hier rannte erstmal ein wildschein durch den garten, affen wollten etwas zu essen klauen und ein haufen amis war auch da ;-)



eines dieser riesenreptilien(ca. 2m lang) lief auch da lang, fledermäuse und was nicht alles sauste einem um die ohren bevor es zur nacht safari ging. es ging mit 2 booten los und ich sass zum glück im richtigen. irgendwie fuchtelte einer der führer mit seiner taschenlampe rum und unser boot sauste dann auch dorthin, na ja... ich sah nur wie ein riesiges krokodil da lag und auf einmal losrannte und offensichtlich mit seinem schwanz gegen das boot donnerte und die insassen mit einer schönen schlammschicht eindeckte. ist aber nix passiert und es sassen sowieso nur die amis im boot. die waren irgendwie von den peace corps und hatten alle auf den philipinen versucht den leuten näher zu bringen den müll zu sortieren und auf die umwelt zu achten. kein kommentar von mir dazu;-)



im dschungel gab es aber noch sehr viel zu gucken, hier zum beispiel mal den langnasenaffe. nach viel in der hängematte reläxen und affen gucken ging es dann aber auch wieder richtung norden nach kota kinabalu, also ab mit den amis in den bus und los...



die fahrte dauerte endlos lange, aber man bekommt ja was zu trinken, die sitze sind riesig und die sicht war auch top. teilweise fur der bus durch die wolken, allerdings auch in einem affentempo und neben der strasse ging es steil richtung abgrund!
in kota kinabalu angekommen ging es nochmal durch die stadt die auch ganz nett war... aber irgendwie hatte ich keine lust da zu bleiben und so ging es schon am nächsten morgen richtung brunei!

praktikum ende und ab nach borneo - der lange weg nach hause teil I

es folgte eine kurze nacht auf die kambodscha - thailand tour bevor der letzte tag beim praktikum in singapur anstand, nochmal ein bisschen verabschieden und natürlich am samstag leichter stress weil die klamotten ja auch irgendwie wieder mit in die heimat sollten, und dann war die zeit in singapur auch schon wieder vorbei und ich bin am sonntag morgen vollbepackt mit dem bus über die grenze nach malaysia gefahren. kaum hatte ich die grenze passiert hab ich auch schon einen lustigen begleiter gefunden, der wie sich herausstellte im gleichen flieger nach tawau im süd-osten von malaysian borneo sass. angekommen stellte sich heraus der herr abgeholt wurde von einer tauchschule weswegen er auch nach borneo gekommen war... und da ich nicht wirklich einen plan hatte was ich so machen wollte bin ich einfach mal mitgefahren und hab mich gleich mal zum tauchen angemeldet. also ab auf die insel...



war schon nett, aber unten wars noch besser. da kommen dann auf einmal so riesige schildkröten vorbei, nemo und frag mich wie die ganzen fischchen heissen und einer der exotischsten meeresbewohner war sicherlich der tauchlehrer mit seinen blonden rastas;-) leider gibts die bilder nur im kopf. ansonsten ist borneo nicht so überbesiedelt wie der rest in asien und wenn man die städte meidet ist borneo wirklich schön...



na ja, tauchen war auf jeden fall super ausser das ich leichte probleme hatte den druck aus der birne zu bekommen, nach 3 tagen hiess es dann aber nach bestandenem open water tauchschein schon wieder abschied nehmen. aber war gut ;-)

1. Juni 2007

alles roger in kambodscha... und thailand

...zumindest in thailand. na ja, da das kompetentz-team auf der schicht voellig ueberfordert ist das ich hier wie abgemacht die segel streiche und halt in der letzten woche urlaub nehme wurde halt der vertrag gekuerzt, also hab ich halt direkt meinen urlaub eingefordert! gesagt getan, einen tag spaeter sass ich im flieger nach siem rep in kambodscha ankor wat angucken! (virtuelle tour, klick!)

ankor

die ruinen sind schon alle sehr interessant, erst recht wenn man ein bisschen die geschichte in betracht zieht und das die khamer das teilweise vor knapp tausend jahren gebaut haben... ansonsten kam man sich vor wie auf dem kaffeeklatsch und morgens im vollgestopften bus in singapur stehen ist eine erholungskur dagegen, total ueberlaufen mit touristen. natuerlich kommt von den asiaten keiner auf die idee mal auf die andere seite zu gehen, da war niemand.

monks faced

das gleiche beim naechsten tempel, wo die moenche gerade um die ecke kamen...

faced

ueberall in dem tempel ist alles voll mit diesen gesichtern, man fuehlt sich also die ganze zeit leicht beobachtet.

!!!

mit das interessanteste foto... hat mich einige zeit gekostet da mal keine touris mit auf dem bild zu haben, aber sieht schon verdammt cool aus.

ansonsten war siem rep irgendwie nicht so der hit, die ganze stadt hat sich auf die touristen von ankor wat eingestellt und es gibt nicht viel ausser hotels und touristen. hobby der einheimischen ist es diese auszunehmen ;-)

kambodscha

strasse richtung thailand... das ganze hat 8 stunden gedauer, keine klimaanlage im bus und fenster sollte man auch nicht aufmachen wenn man nicht die ganze zeit eine ordentliche ladung schlamm ins gesicht bekommen möchte aus den kratern auf der strasse...

thaikam 080.jpg

kleiner unfall.

schwein

auf der hauptstrasse war ein noch viel schlimmerer unfall, dazu war die darauffolgende bruecke zusammengestuerzt, also nebenstrasse und alle raus aus dem bus wenn es ueber die ..."bruecke" dort ging. ja das sind ferkel auf/in dem gepaecktraeger!

affentempel

in thailand angekommen gings mit dem bus weiter nach Nakhon Ratchasima, auch bekannt als Khorat, ein kleiner abstecher nach pet chong zum nationalpark, von dort nach Ayutthaya der alten hauptstadt von thailand mit vielen alten tempelrouinen... und hier der affentempel in lopburi. alles voll mit affen draussen, drinnen mit fledermaeusen. vor den tueren waren ueberall gitter wo die affen herumhingen, war echt lustig als die affenbabys an meinen fingern geknabbert haben.

goldig

...

thaikam 097.jpg

unesco weltkulturerbe in ayutthaya. der stadtkern ist eine recht grosse insel die hauptsaechlich mit ziehmlich haesslichen haeusern vollgebaut ist, ansonsten aber voll mit ruinen von den khamern...

ayuta

hier nochmal der Wat Phra Si Sanphet! die letzten beiden tage gings dann nochmal nach bangkok, holla die waldfee, sehr interessant... aber was ein hoellenloch! alte tempel, glitzernde hochhäuser und daneben wellblechhütten, dazu dreckige luft und viele viele menschen... war aber nett.

ansonsten bin ich gerade am packen, hoffe ich schaffs nachher noch mit ein paar leuten ein bierchen zu trinken, morgen früh gehts richtung borneo. der abschied fällt nicht wirklich schwer, singapur ist zwar ganz nett, aber als ich angekommen bin meinten meine mitbewohner 2-3 tage reichen... sie haben recht behalten. die stadt ist auch nicht schlecht, hat aber sicherlich eine gute marketing abteilung und es hat schon seine gründe warum die singapuris mit abstand das unbeliebteste volk in südostasien sind(wer die jungs verstehen will sollte sich mal diesen film anschauen). wenn man sein gehirn ausschaltet und auf shoppen, essen und feinern steht kann man sicherlich eine gute zeit hier haben... ich bin dann mal weg, melde mich spätestens in ein paar wochen wieder mit dem bericht von meiner langen reise nach good old chörmäny! in diesem sinne...